Wallbox - E-Auto sicher aufladen

23.03.2021

Autofahrer, die den Akku ihres E-Autos regelmäßig in der heimischen Garage aufladen möchten, sollten sich eine Wallbox installieren. Herkömmliche Schuko-Steckdosen halten der Dauerbelastung nicht Stand. Die eigene Ladesäule fördert nun auch die KfW.

Das Laden an der gewöhnlichen Schuko-Steckdose ist nur eine Notlösung. Zwar liefern zwischenzeitlich alle Hersteller auch Stecker für die Notfallladung an der Haushaltssteckdose mit. E-Autos sollten dort aber für maximal eine Stunde angeschlossen werden, da die herkömmlichen Steckdosen nicht für die Dauerbelastung ausgelegt sind. Es drohen Kurzschlüsse, Stromausfälle Leitungsschäden und sogar Brände.

Wer sein Elektroauto auch zu Hause sicher laden will, nutzt dafür am besten eine Wallbox. Die etwa 4,5 kg schwere Ladestation sorgt, an Garagen- oder Hauswand montiert, für einen sicheren und zügigen Ladevorgang. Installiert von einem Fachmann, da die hohe Ladeleistung von 11 oder 22 KW eine dreiphasigen Drehstrom-Anschluss mit einer Spannung von 400 Volt und einer Stromstärke von 16 bis 32 Ampere benötigt.

Die Wallbox-Förderung in Höhe von maximal 900 EUR der KfW bekommt allerdings nur, wer eine Wallbox mit einer Ladeleistung von 11 KW und intelligenter Steuerung installiert.

Ladezeiten:

Schuko-Steckdose          230 V, 10 A, 2.3 kW          Ladezeit ca. 17 Stunden
Wallbox Typ 2                 230 V, 16 A, 3.7 kW           Ladezeit ca. 11 Stunden
Wallbox Typ 2                 230 V, 20 A, 4.6 kW          Ladezeit ca. 9 Stunden
Wallbox Typ 2                 400 V, 3x 16 A, 11 kW       Ladezeit ca. 3,5 Stunden
Wallbox Typ 2                 400 V, 3x 32 A, 22 kW       Ladezeit ca. 2 Stunden